© Lorem ispum dolor sit amet 2010 Made with MAGIX © Stefan Neeve © Stefan Neeve Angeborene und erworbene Störungen der Hämostase können mit einer schweren, auch spontanen hämorrhagischen Diathese einhergehen. Ähnlich komplex wie das System der Hämostase selbst sind die zugrundeliegenden Defekte. Ihre Diagnostik und Behandlung ist daher stets eine Herausforderung für den betreuenden Arzt. Unter den Hämostasedefekten sind die Hämophilien A und B und das von Willebrand-Syndrom von besonderer Bedeutung. Ihre Beziehungen zueinander, die Probleme der Diagnosestellung und ihre differentielle Therapie sollen in dieser Broschüre dargestellt werden. Adressat ist dabei neben dem Hausarzt und Kinderarzt der erstversorgende Arzt, der in der Regel nur selten mit diesen Problemen konfrontiert wird und trotzdem aufgefordert ist, Blutungen zu behandeln und die entsprechenden Weichen für eine optimale Betreuung zu stellen. Diese erfolgt üblicherweise in Zusammenarbeit mit entsprechend qualifizierten Hämophilie-Zentren, die meist an größeren Kliniken angesiedelt sind.